Wie sind Sie zum Fußball gekommen und wie kam die Entscheidung, diesen Sport dann auch so professionell zu betreiben?
Mein Opa und mein Vater haben schon Fußball gespielt. Ich war dann als kleines Kind am Wochenende immer mit dabei, um meinem Vater zuzusehen und so bin ich auch in diesen Sport reingerutscht. Als ich gemerkt habe, dass es immer besser läuft, habe ich angefangen meinen Traum in die Tat umzusetzen..
Was macht für Sie den besonderen Reiz, das Faszinierende an Fußball aus?
Die Stimmung, Stadien und vor allem die tollen Fans. Es ist nicht einfach nur Fussball. Es sind Fussballfeste mit Choreographien, Gesängen und vielem mehr.
Wie kann man sich das Training bei einem professionellen Fußballverein vorstellen, was gehört da alles dazu und wie läuft so eine Trainingseinheit für gewöhnlich ab?
Es ist viel intensiver als man es sich vorstellen kann. Eine Trainingseinheit beginnt natürlich mit einem sehr ausgiebigen Aufwärmprogramm, damit die Muskulatur nicht kalt ist und man sich verletzt. Und dann wird natürlich vorbereitend auf das nächste Spiel trainiert oder Fehler aus dem letzten korrigiert. Abgesehen davon, steht vor und nach dem Training die Regeneration an erster Stelle. So pflegt man seinen Körper mit verschiedenen Maßnahmen wie Massagen und arbeitet zusätzlich an Defiziten im Kraftraum.
Was war bezüglich Fußball Ihr bislang schönstes/ emotionalstes Erlebnis und warum?
Das war das Tor des Monats März 2007 im Heimspiel gegen Bayern München. Endstand war 1:0. Mir ist in diesem Spiel ein wunderschöner Fallrückzieher gelungen (siehe auch Video – Anm.d.R.).
Wenn man als junger Mensch ernsthaft mit diesem Sport anfangen möchte, wie und wann steigt man da am besten ein, welche Voraussetzungen sind wichtig und worauf sollte man achten??
So früh wie möglich... eine Voraussetzung ist natürlich das TALENT, aber alleine das reicht nicht aus. Einstellung, Wille und Disziplin spielen da eine sehr große Rolle. Talente gibt es sicherlich viele, aber viele bleiben auf der Strecke, weil ihnen was fehlt. Deshalb sollte man so früh wie möglich unter professionellen Bedingungen arbeiten.
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